Gib 5 Esslöffel in den Abfluss und schütte kochendes Wasser nach – das Ergebnis übertrifft jeden Rohrreiniger

Einfacher Trick gegen schlechte Gerüche und stehendes Wasser im Abfluss
Einfacher Trick gegen schlechte Gerüche und stehendes Wasser im Abfluss

Wenn plötzlich unangenehme Gerüche aus der Spüle oder dem Waschbecken kommen und das Wasser nicht abfließt, ist das nicht nur nervig, sondern passiert meist genau dann, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. Zum Glück gibt es eine schnelle und umweltfreundliche Lösung: die Kombination aus Speisesalz und kochendem Wasser.

Wo das Problem herkommt und wie du es schnell löst

Ob in der Küchenspüle, im Abfluss der Badewanne oder im Waschbecken – Gerüche und Verstopfungen gehören zum Alltag. Statt zu aggressiven Chemikalien zu greifen, kannst du Speisesalz zusammen mit kochendem Wasser verwenden. Die Methode ist sicher und behebt das Problem oft innerhalb weniger Minuten.

Benötigt werden einfache Haushaltsprodukte, die viele schon zu Hause haben: 5 Esslöffel Speisesalz und 2 Liter kochendes Wasser. Dadurch ist die Anwendung besonders unkompliziert.

So geht’s im Detail

  1. 5 Esslöffel Speisesalz direkt in den Abfluss geben.
  2. 2 Liter kochendes Wasser langsam darüber gießen.
  3. Ein paar Minuten warten – meist ist der Abfluss dann wieder frei und die Spüle funktioniert sofort.

Bei hartnäckigen Verstopfungen kann eine Mischung aus Salz und Soda (Waschsoda) im gleichen Verhältnis helfen. Diese Mischung wird anschließend mit Essig und kochendem Wasser nachgespült. So wirkt die Kombination doppelt: mechanisch durch das Salz und chemisch durch den Essig.

Neben Salz gibt es weitere Hausmittel, die helfen können: Geschirrspüler-Kapseln, Backpulver mit Essig oder Soda. Im Vergleich zu chemischen Rohrreinigern, die oft Hydroxide und stark ätzende Stoffe enthalten und dadurch Leitungen beschädigen können, ist Speisesalz eine sichere und umweltfreundliche Alternative.

Warum Salz hilft

Speisesalz wirkt in den Rohren als natürliches Kristall. Durch seine körnige Struktur wirkt es mechanisch wie ein Schleifmittel und löst Fettreste und Ablagerungen. Außerdem hat Salz desinfizierende Eigenschaften, die unangenehme Gerüche wirkungsvoll beseitigen. In Kombination mit kochendem Wasser, das Fett zusätzlich auflöst und wegspült, ist die Methode besonders wirkungsvoll.

Ein weiterer Vorteil gegenüber Backpulver: Salz bildet keinen Schaum, der sich im Siphon festsetzen könnte. Die Behandlung mit Speisesalz ist außerdem gesundheitlich unbedenklich und umweltfreundlich, weil keine giftigen Dämpfe entstehen.

Wann es mehr Aufwand braucht

In manchen Fällen reichen Salz und kochendes Wasser nicht aus – etwa wenn tiefsitzende Fettreste oder Haare die Ursache sind. Dann helfen Gummipümpel oder eine Rohrspirale, um hartnäckige Hindernisse zu entfernen. Reichen diese Maßnahmen nicht, muss eventuell der Siphon (das U-förmige Rohr unter dem Waschbecken) abgeschraubt werden oder ein Klempner hinzugezogen werden.

Regelmäßig vorbeugen

Zur Vorbeugung einmal pro Woche 2–3 Esslöffel Salz in den Abfluss geben und mit kochendem Wasser nachspülen. Diese Routine wirkt wie ein natürliches Peeling für die Leitungen und verhindert die Ansammlung von Fett- und Essensresten. So bleibt die Spüle frei und unangenehme Küchengerüche bleiben aus.

Die Reinigung mit Salz ist einfach anzuwenden, sicher und umweltfreundlich. Sie funktioniert gleichermaßen in Bad und Küche und ist eine praktische Antwort auf alltägliche Probleme im Haushalt.